Im Masterstudiengang Fahrzeugtechnik und Transport „Vertiefung Schienenfahrzeugtechnik“ werden vom IFS drei Module im Pflichtbereich sowie das „Labor Schienenfahrzeugtechnik“ im Wahlpflichtbereich angeboten:

Schwingungsdynamik von Schienenfahrzeugen (Sfz II), V2/Ü2

In dieser Vorlesung wird die Theorie der linearen Schwingungstechnik zur Beschreibung der vertikalen und longitudinalen Fahrzeugbewegungen erläutert. Es werden Methoden zur Darstellung von Störungen durch Gleis­unebenheiten und zur Untersuchung ihres Einflusses auf das vertikale Schwingungsverhalten des Fahrzeugs vorgestellt. Neben den Starrkörper­schwingungen sind Strukturschwingungen für das Komfortverhalten eines Fahrzeugs von großer Wichtigkeit. In diesem Zusammenhang werden die Modalanalyse/-synthese-Methode und die Finite-Elemente-Methode erläutert. Anhand der beschriebenen Schwingungen werden Bewertungsverfahren aufgezeigt, mit deren Hilfe der (Schwing-) Komfort von Fahrzeugen, die Sicherheit (dynamische Radaufstandskraft) sowie die Materialbeanspruchung bestimmt und bewertet werden können.

Ansprechpartner: Hyun-Suk Jung, M.Sc.

Spurführungstechnik (Sfz III), V2/Ü2

Die Spurführung stellt das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zwischen Straßen- und Schienenfahrzeugen dar. Die Kinematik und die Dynamik der Führung des Radsatzes im Gleis und ganzer Fahrzeuge in der Geraden und im Gleisbogen haben große Bedeutung für das gesamte Fahrverhalten. Der Spurführungstechnik wird auf der ganzen Welt größte Aufmerksamkeit geschenkt, denn hier liegt die Grenze für wirtschaftliches und sicheres Fahren. Es werden lineare und nichtlineare Verfahren zur Beschreibung des horizontalen Fahrverhaltens behandelt.

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Andreas Simonis; Dipl.-Ing. Lukas Frink

Komponenten des Schienenfahrzeugs (Sfz IV), V2/Ü2

Im letzten Abschnitt der Vorlesungsreihe (Schienen-) Fahrzeugtechnik werden ausgeführte Konstruktionen erläutert. Ausgehend von den Bauelementen des Fahrwerks, wird auf das Drehgestell und anschließend auf das Gesamtfahrzeug übergeleitet. Dieser, sich ergänzende Aufbau des Vorlesungsstoffes in einen technisch-theoretischen und einen konstruktiven Teil, ermöglicht den Studierenden einen Rückschluss auf konkrete Probleme späterer praktischer Tätigkeit zu ziehen.

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Michael Kölker

Labor Schienenfahrzeugtechnik

Seit dem Wintersemester 2013/14 wird am IFS das Modul „Labor Schienenfahrzeugtechnik“  angeboten, das den Studierenden die fach­richtungsspezifische Durchführung von Messaufgaben vom Einfachen bis hin zum in der Industrie üblichen Standard praxisgerecht vermittelt. Hierzu gehört die aktive Einbindung z.B. in den Aufbau von Messketten und in die Durchführung und Auswertung von Messungen. Als Grundlage dienen neu zu erstellende Versuchsaufbauten und/oder innerhalb der Forschung und Drittmittelaufträgen vorhandene Versuchsaufbauten. Notwendige Voraussetzung für den Besuch des Labors sind die Kenntnisse aus den Modulen „Grundlagen der Schienenfahrzeugtechnik“ und „Schwingungsdynamik in der Schienenfahrzeugtechnik“. Die Module ,,Spurführungsdynamik“ und „Elemente des Schienenfahrzeugs" sollten besucht worden sein bzw. zumindest parallel zum laufenden Labor belegt werden. Somit stellt die Einführung des fachrichtungsspezifischen Labors eine wichtige Verbindung von Theorie und Praxis dar.

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Anselm F. DanielDipl.-Ing. Harald Neumann

Termine Vertiefung Schienenfahrzeugtechnik

Informationen zu den Klausuren Schienenfahrzeugtechnik

Studienpläne der Fakultät

Institut für Schienenfahrzeuge und Transportsysteme

Seffenter Weg 8

52074 Aachen

Tel.: (0241) 80-255 63

Fax: (0241) 80-22145

Email: sekretariat@ifs.rwth-aachen.de

Institutsleitung: Prof. Dr.-Ing. Christian Schindler

Institut für Schienenfahrzeuge und Transportsysteme

Seffenter Weg 8

52074 Aachen

Tel.: (0241) 80-255 63