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Entwicklung des Aachener Rail Shuttle kann beginnen

Unter dem Projekttitel „FlexSBus-LR“ (Flexibler Schienenbus für den Ländlichen Raum) wird das Institut für Schienenfahrzeuge und Transportsysteme in einem Konsortium aus RWTH-Instituten – neben uns ist noch das Institut für elektrische Antriebe  und Steuerungen ISEA dabei – Klein- und Mittelständische Unternehmen – LBBZ aus Geilenkirchen als Konsortialführer, ISATEC aus Aachen und MV-Engineering aus Krefeld – sowie zwei Großkonzernen, die Schäffler Technologies AG und Knorr-Bremse AG, in den kommenden drei Jahren ein Schienenfahrzeug entwickeln und bauen.

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung und Konstruktion eines leichten, flexiblen, energieautarken und emmissionsfreien Schienenbusses sowie die Herstellung eines Demonstrators, zunächst nur für den Personentransport, an dem die Funktionstüchtigkeit des Konzepts erprobt werden soll. Dabei beinhaltet das von der Fahrgastzelle getrennte Chassis fast die gesamte technische Ausrüstung des Fahrzeugs, womit es perspektivisch auch den Transport eines Gütercontainers ermöglicht. Ein hocheffizienter elektrischer Antriebsstrang in Verbindung mit leichten, gleisfreundlichen Einachsfahrwerken, die in neuartigen Leichtlauflagern montiert sind, stellen weitere Innovationen dar. Die Energie ist an Bord in Hochleistungsbatterien gespeichert und kann beim Bremsen rückgespeist werden. Weitere Innovatioen sind die im Chassis platzsparend angeordneten Energieverzehreinrichtungen sowie die Leichtbaufahrgastzelle. Für letztere ist eine leicht trennbare Schnittstelle zum Chassis zu entwickeln. Die Entwicklung von automatisierten Fahrfunktionen, wird in diesem Projekt nicht fokussiert, aber dennoch vorbereitet (z.B. Bauraum, Fahrerassistenzsystem).

Wir freuen uns, dass dieses Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Förderprogramms „Neue Fahrzeug- und Systemtechnologien“ für eine Förderung ausgewählt wurde. Der TÜV Rheinland Consulting begleitet das Projekt als Projektträger.


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